Herzschmerz
Ich schaffe es nicht aufrecht zu stehen, mein Herz tut so weh. Irgendwas hat es heute gebrochen und wenn ich ehrlich bin, weiß ich nichtmal was es so zerstört hat. Vielleicht waren es Deine Blicke, die am Morgen noch so intensiv waren und mich hoffen ließen, oder es waren deine Worte am Mittag, die mir scheinbar so weh taten, dass ich kaum noch atmen kann. Ich brauche Dich mit jedem Tag mehr und auch wenn ich es niemals so gesagt hatte und eigentlich auch nicht tun wollte, liebe ich Dich so sehr, dass mein Herz sich bei jedem Deiner Blicke überschlägt und mein Magen sich so flau anfühlt und dennoch alles schrecklich schmerzt.
Rosarote Brille
Obwohl die Ablenkung nicht besser hätte sein können, schaffe ich es nicht meinen Kopf freizukriegen. Ständig wechsel ich das Thema und knüpfe erneut an ihn an, rede davon, dass es garnicht sein kann, dass er eine andere liebt, rede davon, dass es nicht möglich ist, dass sein bester Freund lügt. Ehrlich gesagt weiß ich aber nicht, was ich noch glauben kann und wem vorallem. Ich denke es ist wirklich so, wie man sagt, dass verliebte eine rosarote Brille tragen, die einen die Wahrheit nicht sehen lässt und all das schlechte mehr mag als die Realität es einem zeigt. Ich habe ihm geschrieben, irgendwie die Wahrheit unter einem Berg aus tausend Lügen unterkommen lassen, ihn darauf angesprochen, dass er irgendeine liebt, die nicht ich ist. Er antwortet nicht und das ist das, was mich fertig macht. Ich war noch nie so verletzt, warum kann er mich nicht einfach so mögen, wie ich ihn? Warum schlägt sein Herz nicht im selben Takt wie meins, wenn wir uns ansehen und vorallem, warum ist er mir wichtiger, als ich ihm jemals sein werde?
Und welcher Satz brach Dein Herz?
Kurz zu vor könnte ich mir vor lachen noch die Seele ausreißen. Ich bin so glücklich, berichte sogar meiner Psychologin von meiner Freude. Es war alles noch so gut. Fast hätte ich mir sicher sein können, dass er einfach das selbe empfinden muss wie ich. Er hat mich angeschaut, die ganze Zeit, genauso wie ich ihn. Meine Blicke hielten seinen stand. Seine Blicke hielten meinen stand. Er blieb bei mir, er war einfach da.
Es ist nicht viel mehr als eine Stunde vergangen, da konnte ich schon in ihren Gesichtern lesen, dass die frohe Botschaft wohl eher keine war. Als wir aus dem Gebäude waren fing M an zu reden.
"Der meinte da ist nichts mehr. Und er steht auf eine andere. Bist du jetzt sehr traurig?"
Ich weiß auch nicht mehr, was ich dann meinte. Zumindest weiß ich noch, dass ich den ganzen Weg zur Bahn versuchte mich abzulenken und mit M sprach, mein Kopf aber schon weit weg war und mein Herz irgendwo zertrampelt auf dem Boden lag. Dann ist M weg gegangen und ich stand in der Kälte zwischen Typen aus meiner Stufe und kleinen Mädchen. Die Bahn kam zu spät und ich versuchte schon zum zweiten mal L zu erreichen, ich dachte irgendwie, dass sie nur was sagen muss und dann alles wieder gut wäre. Sie geht nicht ran. Vielleicht auch besser so, sonst hätte ich wahrscheinlich die ganze Haltestelle mit meinem Schluchzen unterhalten. Ich stand einfach da, meine Augen waren so voller Tränen, dass ich kaum noch die Anzeige erkennen konnte, und Bon Ivers Zeile "Come on skinny love just last the year" brachte mich nun endgültig zum platzen. Ich drehte mich um, damit niemand es sah wie ich nun da stand und mir eine Träne nach der anderen auf die Bluse tropfte. Es fühlt sich an als wurde mir das Herz rausgerissen und da ist kein Funken Hoffnung mehr, der mir sagen könnte, dass alles wieder gut wäre und meine Fantasien und geglaubten Dinge der Wahrheit entsprechen. Und jetzt bin ich so leer, dass ich meine, nichts und niemand könnte mir mehr weh tun als Du.
Es ist nicht viel mehr als eine Stunde vergangen, da konnte ich schon in ihren Gesichtern lesen, dass die frohe Botschaft wohl eher keine war. Als wir aus dem Gebäude waren fing M an zu reden.
"Der meinte da ist nichts mehr. Und er steht auf eine andere. Bist du jetzt sehr traurig?"
Ich weiß auch nicht mehr, was ich dann meinte. Zumindest weiß ich noch, dass ich den ganzen Weg zur Bahn versuchte mich abzulenken und mit M sprach, mein Kopf aber schon weit weg war und mein Herz irgendwo zertrampelt auf dem Boden lag. Dann ist M weg gegangen und ich stand in der Kälte zwischen Typen aus meiner Stufe und kleinen Mädchen. Die Bahn kam zu spät und ich versuchte schon zum zweiten mal L zu erreichen, ich dachte irgendwie, dass sie nur was sagen muss und dann alles wieder gut wäre. Sie geht nicht ran. Vielleicht auch besser so, sonst hätte ich wahrscheinlich die ganze Haltestelle mit meinem Schluchzen unterhalten. Ich stand einfach da, meine Augen waren so voller Tränen, dass ich kaum noch die Anzeige erkennen konnte, und Bon Ivers Zeile "Come on skinny love just last the year" brachte mich nun endgültig zum platzen. Ich drehte mich um, damit niemand es sah wie ich nun da stand und mir eine Träne nach der anderen auf die Bluse tropfte. Es fühlt sich an als wurde mir das Herz rausgerissen und da ist kein Funken Hoffnung mehr, der mir sagen könnte, dass alles wieder gut wäre und meine Fantasien und geglaubten Dinge der Wahrheit entsprechen. Und jetzt bin ich so leer, dass ich meine, nichts und niemand könnte mir mehr weh tun als Du.
Lüge
"Ihr belügt euch also selber und tut so, als wärt ihr Freunde und das, obwohl ihr euch liebt."
Und in diesem Moment, in dem ich plötzlich einen viel zu ernsten Satz aus der hintersten Ecke zu spüren bekommen, der nichtmal an mich gerichtet war, finde ich mich so stark wieder, dass alles, wirklich alles in mir schrecklich weh tut.
Monotonie
Irgendwann ist alles so normal. Monoton. Trist. Du bist einfach immer da, in jeder Form der Existenz. Anwesend in mir, in jeder meiner Zellen höre ich deine Stimme. Mein Gedanke, ein einziger, gewöhnlich. Ich öffne das Buch. Nichtsahnend blicke ich auf zwei vollgeschriebene Seiten, mit all den Dingen, die ich an dir mag. Ich blätter weiter. 4 Seiten und alles, oder irgendwie so wenig, was ich dir jemals sagen wollte ziehen an mir vorbei. Ich weiß nicht, was das ist, aber irgendwie ist es nicht mehr so viel, wie es einmal war. Oder es ist noch mehr, dass ich es nicht mehr spüren will. Eher das. Ich schließe meine Augen, möchte spüren, was ich spüre, wenn ich an dich denke, was ich sehe, wenn ich alles ausblende und vergesse. Ich meine dein Lachen zu sehen, es zu hören, aber es fehlt, ich hab es vergessen. Ich habe Dich vergessen. Nur deine Nähe nicht.
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